Geschrieben von 16:27 Allgemein

Was genau ist eigentlich Lettering?

Unter Handlettering oder einfach nur Lettering versteht man kunstvolles schreiben oder die Kunst des Buchstaben-Zeichnens. Beide Begriffe leiten sich vom englischen Wort letter (der Buchstabe) ab. Wer jetzt angesichts seiner eher mäßig schönen Handschrift schon Schweißausbrüche bekommt, der kann ganz entspannt durchatmen. Handlettering hat nämlich eher wenig mit deiner Handschrift zu tun. Vielmehr wird jeder einzelne Buchstabe gezeichnet und kunstvoll gestaltet. Am Ende soll sich aus den einzelnen Buchstaben ein stilvolles Arrangement ergeben. Botschaften, Lebensweisheiten oder motivierende Zitate lassen sich so in ein eindrucksvolles Kunstwerk verpacken.

Ein weiterer positiver Aspekt am Lettering ist, dass du kein Künstler sein musst, um ein wirklich schönes Arrangement zu kreieren. Jeder kann es lernen. Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Kreativität und ein wenig Übung. Bald schon wirst du immer neue Möglichkeiten finden, schön gestaltete Buchstaben zu Papier zu bringen.

Starte jetzt durch mit unseren Produkten von Belmique

Welche Arten von Lettering gibt es?

Wie bereits erwähnt, sind die Möglichkeiten beim Lettering schier unbegrenzt und du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Allerdings solltest du dich zu Anfang dennoch mit den verschiedenen Arten beschäftigen. Deshalb findest du hier Erklärungen zu den vier gängigsten Oberbegriffen der Lettering-Formen.

  • Handlettering

Das Handlettering ist die freiste Form in diesem Bereich. Generell gilt hier: erlaubt ist was gefällt. Sobald du Buchstaben von Hand gestaltest, ist das Handlettering. Dabei ist es völlig egal, welchen Schreibstil und welche Materialien du dafür nutzt. Du kannst dafür jede Art von Stift verwenden, von Bleistift über Fineliner bis hin zu Bunt- und Filzstiften. Du kannst natürlich auch verschiedene Stile und Schriften nach Lust und Laune miteinander mischen. Diese Form ist also genau das Richtige für alle kreativen Freigeister.

  • Kalligraphie

Die Kalligraphie ist eigentlich genau das Gegenteil vom Handlettering und bezeichnet die klassische Schönschreibkunst. Diese Kunst wird schon seit Jahrhunderten betrieben und folgt recht starren Regeln. Für die klassische Kalligraphie benötigst du Feder und Tusche. Dabei geht es vor allem um sehr genaues Arbeiten. Aus diesem Grund erfordert diese Art des Schönschreibens auch am meisten Übung.

  • Brushlettering

Die meisten Menschen, die sich mit Lettering beschäftigen, sind auch mit dem Brushlettering vertraut. Du kannst dafür einen normalen Pinsel nutzen oder dir extra dafür angefertigte Pinselstifte, auch Brush Pens genannt, besorgen. Durch verschiedene Drucktechniken beim Schreiben entsteht der typische Kalligraphie-Effekt mit dickeren und dünneren Linien. Grundsätzlich gilt hier die Regel, dass alle Aufwärtsstriche mit wenig Druck (=dünne Linie) und alle Abwärtsstriche mit viel Druck (=dicke Linie) ausgeführt werden. Mit ein paar einfachen Anfängerübungen hast du im Normalfall den Dreh schnell raus und kannst damit sehr interessante Effekte erzielen.

  • Faux Calligraphy

Die Bezeichnung Faux Calligraphy heißt übersetzt falsche Kalligraphie und genau darum geht es im Grunde auch. Hier versuchst du nämlich mit einem normalen Stift (meist Fineliner) einen Effekt zu erzielen, als würdest du mit einer Feder oder einem Brush Pen schreiben. Du schreibst also ganz normal deine Buchstaben, machst aber alle Abwärtsstriche dicker, indem du beispielsweise eine doppelte Linie ziehst und diese dann mit Farbe füllst. Du kannst die breiteren Linien auch sehr gut mit Mustern füllen, anstatt sie einfach nur auszumalen.

(Visited 8 times, 1 visits today)
Close